Im Rahmen des Naturwissenschaftsunterrichts erhielten die Schüler:innen der 5AK durch den Referenten Christian Niederstätter aufschlussreiche Einblicke in das Thema der „Gemeinwohlökonomie“. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie Wirtschaft nachhaltig und ethisch gestaltet werden kann, ohne ausschließlich auf Gewinnmaximierung ausgerichtet zu sein.
Zu Beginn des Workshops wurde der Begriff „Nachhaltigkeit“ gemeinsam betrachtet. In diesem Zusammenhang wurde auch der Earth Overshoot Day besprochen – jener Tag, an dem die Menschheit bereits so viele Ressourcen verbraucht hat, wie die Erde im gesamten Jahr wieder erneuern kann. Weltweit wird dieser Tag am 1. August erreicht, in Österreich jedoch schon am 29. März. Dies verdeutlicht, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist.






Im Zentrum der Gemeinwohlökonomie stehen vier Werte: Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz. Anhand dieser Kriterien wird ein Unternehmen in der Gemeinwohlbilanz in 20 Themenfeldern bewertet. Eine derartige Analyse macht nachhaltige Potenziale sichtbar und kann zugleich dazu beitragen, die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber zu stärken.
Im praktischen Teil des Workshops konnten die Teilnehmer:innen selbst ausprobieren, verschiedene Unternehmen den 20 Themenfeldern zuzuordnen. Dabei zeigte sich, dass diese Einordnung gar nicht so einfach ist und genaues Hinsehen erfordert.
Wir möchten uns herzlich bei Christian Niederstätter für den praxisnahen Workshop bedanken. Durch die anschaulichen Erläuterungen sowie die Übungen erhielten die Schüler:innen nicht nur ein tieferes Verständnis für die Prinzipien der Gemeinwohlökonomie, sondern auch wertvolle Impulse, um wirtschaftliches Handeln im Sinne von sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit zu betrachten.
Mag. Schöser Natalie




