Ein gelungenes Beispiel schulübergreifender Zusammenarbeit fand kürzlich im Bezirk Schwaz statt: Die Schüler*innen der 2BK der BHAK/BHAS/PFLEGE.FS Schwaz arbeiteten erneut mit der MS Achensee zusammen, um gemeinsam der Frage nachzugehen: Woher kommen unsere Lebensmittel – und wie regional kaufen wir wirklich ein?
Die HAK-Schülerinnen bereiteten dafür mehrere Lernstationen vor und sammelten Informationen rund um Herkunft, Transportwege und Nachhaltigkeit. Ihr Ziel war es, dieses Wissen jüngeren Mitschülerinnen praxisnah zu vermitteln – Peer-Learning als bewusst gewählter Ansatz.
Der Projekttag führte beide Klassen in den Interspar Schwaz. Dort erkundeten gemischte Kleingruppen das Sortiment, analysierten Etiketten und diskutierten, wie weit verschiedene Produkte gereist sind: Welche Lebensmittel stammen aus Tirol oder Österreich? Wo liegen die größten Distanzen? Und welche Rolle spielt regionale Produktion für Klima und Wirtschaft?
Schnell zeigte sich, wie unterschiedlich Herkunftsangaben ausfallen können – selbst innerhalb derselben Produktgruppe. Viele Jugendliche staunten über die Vielfalt an regionalen Angeboten, aber auch über Waren, die tausende Kilometer hinter sich haben.
Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Erkenntnisse. Die Zusammenarbeit machte deutlich, wie gut Lernen auf Augenhöhe funktioniert: Die älteren Schüler*innen übernahmen Verantwortung, die jüngeren brachten frische Perspektiven ein.
Friedrich Hellmayr, Direktor BHAK/BHAS/PFLEGE.FS Schwaz: „Das Fazit fällt einheitlich positiv aus: Bewusstes Einkaufen beginnt mit Wissen – und Projekte wie dieses zeigen eindrucksvoll, wie wir Schülerinnen und Schüler dafür begeistern können.“










